Massaker in Las Vegas

Kaltblütiger Plan - Attentäter von Las Vegas erschießt 59 Menschen und hatte alles gut vorbereitet. Diese Schlagzeilen sorgten für Bestürzung und Fassungslosigkeit. Ein Mann quartiert sich in einem Hotelzimmer des bekannten Mandalay-Bay-Casino ein, präparierte sein Zimmer mit Kameras und hatte vor, so viele Menschen wie möglich erschießen zu können. Und genau das tat er. Der 64-Jährige US-Amerikaner legte sich mit seinem Sturmgewehr auf die Pirsch und feuerte aus seinem Hotelzimmerfenster im 32. Stock des Hotels auf die Menschenansammlung vor ihm. > mehr erfahren

Sein Ziel: Menschen, die sich auf ein Konzertbesuch des Sängers Jason Aldean freuten, welches sich genau im Bereich der Reichweite des Täters vor sich auftat und das der Täter als bestes Zielobjekt für seinen Massenmord eignete. Über 500 Menschen wurden bei diesem Massaker verletzt und 59 getötet. Der Attentäter, der wie sich herausstellte Psychopharmaka einnahm, war zudem auch noch äußerst trickreich und installierte ausreichend überall Kameras zwecks Aufzeichnungen und auch zur Vorsorge. Noch vor Kurzem soll er sich laut Medienberichte die Psychopharmaka Diazepam 10 Milligramm verschreiben lassen. Diese werden in erster Linie Patienten verschrieben, die an massiven Angstzuständen leiden oder auch zur Behandlung von Menschen mit Epilepsie verabreicht werden. Diazepam kann aber auch laut ärztlicher Aussagen zu aggressivem Verhalten führen. Laut Polizeiaussagen hat sich der Attentäter schließlich nach seiner Tat selbst hingerichtet.



Überall Überwachungskameras


Die Polizei konnte nach ersten Untersuchungen des Hotelzimmers im Mandalay-Bay-Casino am Las Vegas Strip feststellen, dass der Attentäter mit größter Sorgfalt und Vvorbereitung sein Attentat geplant hatte. Über all in seinem Hotelzimmer befanden sich Kameras. Sogar auf dem Flur des Hotels, der zu den jeweiligen Zimmern der 32. Etage gehörte, fanden sie Kameras vor, die von ihm aufgestellt und installiert wurden. So konnte der Attentäter jede Bewegung, die sich vor seinem Hotelzimmer und auf den Fluren davor auftat, kontrollieren und beobachten. Der Attentäter, Stephen Paddock, hatte sogar Kameras an einen Servierwagen montiert, der sich im Hotelflur befand. Selbst eine Kamrea im Guckloch selbst des Hotelzimmers wurde entdeckt. Nach Aussagen des dortigen Sheriffs, Joseph Lomardo, schoss Paddock am vergangenen Sonntagabend einem Hotel-Sicherheitsmann durch die Türe des Zimmers ins Bein. Als im Nachgang dann die Elitepolizei anrückte und das Zimmer stürmte, lag Paddock tot auf dem Fußboden und hatte sich allem Anschein nach selbst erschossen. Was die Polizei weiterhin ermittelte ist, dass die Freundin Paddocks, eine 62-Jährige Philippinin, die seit 20 Jahren in den USA lebte, von Paddock 100 000 Dollar erhielt. Sie arbeitete in den Casinos in Las Vegas zu dieser Zeit.



Kaltblütiger Plan


Die Kaltblütigkeit, mit der der Attentäter dieses Massaker durchführte erschreckt die Welt und vor allem die amerikanische Regierung und regt mit Sicherheit zum Umdenken und Nachdenken an. Denn neben der über 20 Schusswaffen in der Hotelsuite, die die dortigen Beamten vorfanden, ist nach ausgiebiger und gründlicher Recherche herausgekommen, dass Paddock nicht nur ein Freund von scharfer Munition war, sondern auch ein Liebhaber unzähliger Schusswaffen. Die Frage nach einer Gesetzesänderung des amerikanischen Schusswaffengesetzes steht hierdurch erneut im Fokus der Bevölkerung und Regierung zugleich.




Dieser Artikel wurde am Mittwoch den 04.10.2017 14:32 erstellt und ist relavant zu Las Vegas Massaker, Attentäter, Todesopfer, Verletze.