Death Valley

Wer einmal diesen Nationalpark erlebt, wird ihn garantiert niemals vergessen > mehr erfahren

Der Death Valley Nationalpark ist mehr als nur eine Wüste


Heiß und trocken. Das ist das erste, was dem Besucher beim ersten Betreten des Death Valley Nationalparks begegnet. Er liegt auch tatsächlich in der heißesten und trockensten Region Nordamerikas und wer sich in den heißen Monaten des Jahres in diesem außergewöhnlichem Naturschauspiel auf den Weg macht, muss mitunter mit Temperaturen Jenseits der 40-Grad-Marke rechnen. Einheimische berichten sogar von Temperaturen bis über 50 Grad. Das Death Valley erstreckt sich über eine Strecke von rund 30 Kilometern Breite und rund 200 Kilometern Länge. Den Namen bekam diese Region in der Zeit der Siedler während des Goldrausches um 1848. Denn auf dem Weg nach Kalifornien verirrte sich ein Trupp mit 100 Wagen und irrte der Legende nach wochenlang im Tal des Todes umher. Das Death Valley hat aber weitaus mehr zu bieten, als nur Gruselgeschichten. Es ist mit Abstand das atemberaubendste und mit Sicherheit einzigartigste Gebiet Amerikas und mit seinen Sanddünen, kargen Berglandschaften und dem tiefsten Punkt des amerikanischen Kontinentes, ist der Death Valley Nationalpark wahrhaftig ein Naturschauspiel ganz besonderer Güte und bleibt bei den Besuchern als ein unvergessliches Abenteuer in Erinnerung.



Zweitgrößtes Schutzgebiet der Welt


Das Tal des Todes ist das größte Schutzgebiet der USA und somit auch das zweitgrößte weltweit. Kein andere Nationalpark kann in dieser Größenordnung mithalten und obwohl das Death Valley nur wenige hundert Kilometer vom pazifischen Ozean entfernt ist, ist es mit das trockenste Gebiet auf unserer Erde und zählt nicht zum reinen Wüstengebiet. Zudem gehört dieser Nationalpark auch zur heißesten Gegend in ganz Amerika. Selbst in den Nächten kann es in den heißen Monaten vorkommen, dass die Temperaturen nicht unter 40 Grad° wandern. Im Jahr 2012 wurde eine Nachttemperatur von sage und schreibe 41,7 Grad ° gemessen. Die heißesten Monate sind übrigens von Juni bis September, danach und davor lässt es sich am besten in dieser Region bereisen. Der Death Valley Nationalpark liegt etwa 142 Kilometer entfernt am Rande der Glitzerstadt Las Vegas und ist in rund zwei Stunden mit dem Auto über die gut befahrbare US 95 erreichbar. Die einzigartige Landschaft des Death Valley Nationalparks und seinen abenteuerlichen Geschichten und Legenden ist es zu verdanken, dass sich Jahr für Jahr Tausende Touristen in diese gespenstisch und unwirklich erscheinende Landschaft wagen. Allerdings sollte man als Tourist mit genügend Proviant und Trinkwasser unterwegs sein, wenn man das Death Valley auf eigen Faust erkunden möchte, denn man weiß ja nie...Die Goldsucher damaliger Zeit wussten schon, warum dieses Gebiet so besonders ist. Die Bodenschätze waren in dieser Region beträchtlich und das Tal ist tatsächlich reich an Metallen, wie Gold und Silber, Talkum und Borax. Diese Erdschätze sind aufgrund der Tatsache überhaupt erst ans Tageslicht gekommen, da das Valley erdgeschichtlich gesehen ein Teil eines komplexen Ozeans war, der schlichtweg durch die gigantische Auffaltung der Sierra Nevada das Pech hatte, in einen Regenschatten zu geraten und einfach austrocknete.



Schöne Routen in traumhafter Kulisse erleben


Wer sich mit dem Auto auf dem Weg von Las Vegas zum Death Valley Nationalpark macht, sollte auf jeden Fall versuchen die etwas längere Variante über die Interstate 15 South zu nutzen. Über den Highway 160 kommt man schließlich leicht zum Furnace Creek und dem Visitor Center des Parks. Der Eintritt liegt bei 20 US-Dollar pro Fahrzeug und gilt für ganze sieben Tage. Als Highlight zur Besichtigung des außergewöhnlichen Death Valley Nationalpark gilt wohl in erster Linie das Tal mit seiner Salzkruste an sich. Der Anblick lässt nicht nur die Adern gefrieren, sondern ist auch gleichzeitig atemberaubend schön. Al nächstes Ziel sollte man sich gut eingecremt mit Sonnenschutzcreme und mit einem Sonnenhut und einer Sonnenbrille bewaffnet, das Badwater Basin anschauen. Es liegt 85 Meter unter dem Meeresspiegel und ist der tiefste Punkt des amerikanischen Kontinentes. Der höchste Aussichtspunkt des Death Valley Nationalpark ist Dantes View mit 1669 Metern und ist leicht und bequem mit dem Auto zu erreichen. Am schönsten ist aber der Aussichtspunkt Zabriskie Point in der unmittelbaren Nähe des Furnace Creek. Wer sich traut und fahrerfahren ist, kann dann noch die rund 15 Kilometer lange Strecke entlang des Artist Drive fahren. Mit unzähligen Kurven führt diese Einbahnstraße an gigantischen Felsbrocken und Formationen vorbei. Spätestens bei dieser Tour wird jedem Besucher des Death Valley Nationlpark klar, dass er sich wahrhaft in einer einzigartigen Region dieser Welt aufhält und die so in in ihrer Widersprüchlichkeit und Gegensätzlichkeit in Verbindung mit der schillerndsten Stadt Las Vegas wohl kaum ein zweites Mal gibt. Die Landschaftsvielfalt des Parks selbst ist mit seinen Sanddünen, dem Tal, den Felsformationen und Berglandschaften und nicht zuletzt der erstaunlichen Tierwelt, wahrscheinlich der Grund, warum jedes Jahr jeder Besucher sich von dieser außergewöhnlichen Begebenheit verzaubern lässt.