Casino Betreiber dank Glücksspielstaatsvertrag auf der Suche nach neuen Namen

Der Glücksspielstaatvertrag ist in Deutschland in der Vorbereitung. Das bedeutet, dass es bereits einen Vertragsentwurf gibt. Dieser soll zum 1. Juni 2021 in Kraft treten und umgesetzt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt eine so genannte Übergangsphase. Konkret beginnt die Übergangsphase zum 15. Oktober 2020. Bis dato gab es in Deutschland in jedem Bundesland eigene Gesetze und Richtlinien, was das Glücksspiel angeht. Wer aufmerksam die TV-Werbung für das Glücksspiel verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass es in Schleswig-Holstein z.B. eine sehr liberale Gestaltung gab, die dazu führt, dass hier anders gespielt werden kann, als es in anderen Bundesländern der Fall ist. > mehr erfahren


In Zukunft soll es eine Vereinheitlichung geben. Diese soll gemäß einer Richtlinie erarbeitet werden, die von der Europäischen Union vorgegeben wird. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in zahlreichen anderen Ländern wird aktuell an einem Glücksspielstaatsvertrag gearbeitet. Die Europäische Union fordert bereits seit einem Jahrzehnt, dass die Länder in der EU einen eigenen Glücksspielstaatsvertrag auf die Beine stellen sollen. Dieser soll dazu führen, dass vor allem der Schutz der Spielerinnen und Spieler deutlich verbessert wird. In Deutschland gibt es einige Unterschiede zum Vorschlag, der aus der EU aus Brüssel stammt.



Casinos ändern ihren Namen!



Das bedeutet konkret, dass es eine Differenz zwischen dem deutschen Entwurf und den EU-Vorgaben gibt, was die maximale Einzahlung pro Monat durch die Spielerinnen und Spieler angeht. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Vorgaben was die Dauer der Spielrunden angeht. Gleichzeitig ist zu erwähnen, dass klassische Tischspiele durch den Staat hoheitlich betreut werden wollen und daher nicht mehr in den heutigen Online Casinos angeboten werden dürfen. Dies führt dazu, dass viele Casinos bereits zu Beginn der Übergangsphase ihr komplettes Angebot angepasst haben. In der Praxis bedeutet dies, dass die Casinos zum Beispiel ihren Namen geändert haben. Das heißt konkret, dass die Casinos nicht mehr „Casino“ oder „Kasino“ heißen, sondern in ihrem Namen das Wort „Spins“ aufgenommen haben. Fakt ist, dass zum Beispiel aus Casinolab SpinsLab wird und auch andere Casinos eine Namensänderung durchführen. Alternativ gibt es auch Casinos, die ihren Betrieb komplett eingestellt haben und somit gar nicht mehr auf dem Markt aktiv sind.



Klassische Online Spiele werden nicht mehr angeboten



Das Angebot der Online Casinos ändert sich durch den neuen Vertrag ebenfalls. Das bedeutet, dass die Klassiker Blackjack, Baccarat sowie Roulette nicht mehr durch die Online Casinos in Deutschland angeboten werden dürfen. Fakt ist, dass klassische Jackpot Casinos, wie sie in der Vergangenheit oft genutzt wurden, ebenfalls nicht mehr beworben werden dürfen und abgeschafft werden müssen. Die vorhandenen Online Casinos haben die Möglichkeit, dass sie eine eigene Marke auf dem Markt in Deutschland etablieren können. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie über eine Lizenz in der EU oder in einem anderen Bereich der Welt haben, oder nicht. Fakt ist, dass Casinos, die bisher noch keine Lizenz haben, sich in Deutschland auch um eine Lizenz bewerben dürfen.


Dieser Artikel wurde am Samstag den 17.10.2020 02:57 erstellt und ist relavant zu Glücksspielstaatsvertrag, Glücksspiel-Branche.