Glücksspielbranche: Große Umbrüche und Veränderungen

Wir erleben momentan Zeiten der Entbehrungen und Einschränkungen. Die Pandemie hat uns fest im Griff und eine nahes Ende ist vorläufig nicht in Sicht. Und in vielen Branchen sieht es nicht gerade rosig aus. Viele Unternehmen mussten ihre Tore schließen und Konkurse anmelden. Aber auch andere Branchen mussten umsatteln, sich neu orientieren und auch auf die ungewohnte und neue Lebenssituation reagieren und handeln. Wer hier nicht schnell genug auf den Zug des Umbruchs aufsprang, hatte das Nachsehen. > mehr erfahren


Besonders die Glücksspielbranche litt massiv unter den Einbußen. Denn jedes Casino lebt und zehrt von den Besuchern und Spielern. Und die Glitzerstadt Las Vegas stöhnt derzeit gewaltig unter der Last der Unbeweglichkeit und des erzwungenen Stillstands. Lockdowns trugen ihr Übriges dazu bei, dass die einst so glorreiche und von Tausenden besuchte Glücksspielstadt zum Teil zur Geisterstadt wurde. Ein gespenstiges Treiben vor geschlossenen Casinotoren am Strip. Ein Alptraum für jeden Casinobetreiber.



Wie geht es weiter?



Für viele Casinobetreiber ist die Pandemie der größte Gau, den sie sich vorstellen konnten. Denn ohne Besucher rollt kein Rubel und ohne Einnahmen kein Casino. Etliche Mitarbeiter mussten in den vielen Casinos teils komplett entlassen werden und kleine Casinos mussten nicht selten ihre Tore schließen und geschlossen lassen. Große Spielhäuser mussten ihren Fokus zum Teil verändern und umdenken. Andere wiederum harrten der Dinge aus und hoffen auf bessere Zeiten. Eine Stadt allerdings mutete wohl zeitweise eher als Geisterstadt an: Las Vegas. Sie ist nun mal der Inbegriff des Glücksspiels und dies nicht nur für Touristen aus aller Welt. Selbst die Amerikaner reisten gern einmal zur Stippvisite nach Vegas, um eine Runde mit Kollegen und Freuden am Black jack Tisch zu sitzen, oder eine gemütliche oder spannenden Pokerrunde hinzulegen. In Zeiten von Corona zeitweise kaum noch möglich. Und viele Casinobetreiber stehen nun vor großen Aufgaben und zum Teil schwerwiegenden Entscheidungen. Schnelles Handeln und Umdenken entscheidet hier nicht selten über ein Weiterführen oder eine Niederlage und Kapitulation.



Las Vegas als Reiseziel



Wenn schon Westküste der USA, dann selbstverständlich auch Sin City. Allen Unwegsamkeiten zum Trotz sollte man sich dennoch den Traum vom Wilden Westen nicht einfach aus dem Kopf schlagen. Denn möglich ist alles und spätestens wenn sich die Türen und Grenzen wieder zum freien Reisen öffnen, sollte man nicht lange zögern. Wer nach Amerika möchte und insbesondere die Westküste bereisen will, sollte das auch tun. Mit auf der Fahrt des Highway No 1 und Co. sollte auf jeden Fall Vegas sein und der Grand Canyon. Denn grundlegend lassen sich beide Sehenswürdigkeiten prima miteinander vereinen und kombinieren. Als Ausgangspunkt wählen hier viele Touristen Los Angeles. Denn die Stadt der Engel an sich ist schon atemberaubend und spannende genug für ein paar Tage Urlaub mit Sightseeing. Dann kann man im Anschluss gleich den Mietwagen vor Ort ordern und Richtung Westen loslegen. Entlang an der wohl mit schönsten Küstenroute überhaupt, dem Highway No1, und dann bis hin in die Wüste Nevadas, wo sich die Glitzerstadt wie aus dem Nichts auftut. Man kann aber auch von San Francisco aus loslegen und diese Route nehmen. Wie auch immer. Die USA und besonders der Westen hat es vielen angetan und wer einmal den Wilden Westen mit echten Cowboys erleben will, kann dies auch gleich von Vegas aus buchen. Denn es gibt richtig gute Touren zu Pferd, die stundenlange Ritte bis Arizona versprechen. Mit anschließendem Pausieren und Rasten am offenen Feuer mit Mais, Bohnen und tiefschwarzem Kaffee und dem sensationellen Sternenhimmel als Dach. Was will man mehr?



Gigant Ceasars investiert



Auch einer der größten Casino-Betreiber Caesars, reagiert und investiert mutig. Denn er übernimmt William Hill für 3,2 Milliarden Euro und setzt hiermit ein Zeichen. Denn auch er will mit dem Kauf vom schnell wachsenden Markt für Sportwetten profitieren und mehr als nur ein Stück vom großen Kuchen ergattern. Die US-amerikanische Gruppe mit ihrem weltbekannten Hotel Caesars Palace am Strip in Bestlage in Las Vegas, will in das amerikanische Geschäft von William Hill einsteigen, so heißt es. Dabei sollen massive von bisherigen Arbeitsplätzen nicht stattfinden. Denn das Gros der Aktivitäten außerhalb der USA, die unter anderem mehr als 1400 Wettbüros in Großbritannien beinhalten, sollen veräußert werden.



Mehr zum Thema erfährt man auch hier. Grundsätzlich haben sich viele Betreiber und Investoren der Casino-Giganten am Strip und ringsum im Inland von Las Vegas an die bisherige Situation anpassen müssen und mussten neue Wege gehen, um ihre Existenzen sichern und halten zu können. Und auch alle Betreiber der umliegenden Hotels selbst kleinerer Formate, die Restaurantketten und eigentlich alle, die vom Tourismus leben und überleben. Sie alle hoffen auf bessere Zeiten und wünschen sich nichts sehnlicher zurück, als die alten Zeiten, in denen die Glitzerstadt als pulsierende Metropole des Glücksspiels galt und sie aus dem Nichts aus dem Wüstensand Nevadas emporwuchs.


Dieser Artikel wurde am Dienstag den 28.12.2021 20:37 erstellt und ist relavant zu Ceasars, Glücksspiel, Corona.