Las Vegas und Corona - die Glitzerstadt wird zur Geisterstadt

Seit Ausbruch des Coronavirus in den USA sind die Straßen wie leergefegt, die Städte still und menschenleer. Wo einst lebendiges Treiben herrschte ist jetzt Stillstand. Besonders aber eine Stadt, die weltweit für ihre Attraktionen und Lebensfreude bekannt ist, musste sich zwangsläufig zurücknehmen und ist in eine Art Schockstarre verfallen: Las Vegas. Die so turbulente Glitzerstadt gleich derzeit einer Geisterstadt. > mehr erfahren


Kaum Menschen auf den Straßen, der legendäre Strip ist wie leergefegt und in den Hotels herrscht Totenstille. Die Betten und Hotelzimmer blieben leer, der Tourismus ist gen Null heruntergefahren. Eine Katastrophe für eine Stadt, die absolut auf Tourismus, Action und Glücksspiel ausgerichtet ist und wo sich Glücksspielfans wie auch Urlauber die Klinke in die Hand gebe, ist durch die Pandemie von jetzt auf gleich nun alles anders. Nur die Stadt New York verbucht derzeit mehr neue Corona Infizierte als rings um Los Angeles.



Ist Corona das Aus für Vegas?



Die USA ist durch das Coronavirus stark gebeutelt und ie Entwicklung und Prognosen sind erschreckend wie alarmierend zugleich. Täglich werden Meldungen der Presse zugeteilt, dass es immer wieder Neuinfektionen gibt und ein Ende der Pandemie noch lange nicht in Sicht sei. Besonders Kalifornien ist sehr stark vom Virus und der Infektionen betroffen und der Bundesstaat steht unter eine weitreichenden Quarantäne. Geschäfte, Unternehmen und die gesamte Industrie sind zu Schließungen gezwungen und das ganze Land kommt zum so genannten Lockdown und die Wirtschaft steht still. Die Folgen dieser Katastrophe sind noch nicht auszumalen, doch Experten schicken keine recht guten Prognosen ins Land. Amerika kämpft und für die niemals schlafende und so lebendige Glitzerst Las Vegas könnte dieser Zustand in ein Desaster enden. Denn wohl kaum eine andere Stadt lebt so sehr vom Trubel der Geschäftigkeit, des Tourismus und des Glücksspiels mit einem gigantischen Netzwerk der Hotellerie am Ende der Kette.



Tourismus zusammengebrochen



Las Vegas liegt im Herzen Nevadas. Und Nevada ist flächenmäßig einer der größten Bundesstaaten der USA. Zwar leben im gesamten Bundesstaat nur rund drei Millionen Einwohner, doch wohl kein anderer Fleck der USA und eigentlich auch weltweit ist lebendiger als dieser. Rund 42 Millionen Besucher konnte die Stadt jährlich verbuchen und nun ist es auch mit dieser hohen Besucherfrequenz. Seitdem die Pandemie in den Staaten ausgebrochen ist herrscht in Vegas wie auch in anderen Städten gähnende Leere. Ob Zocker aus dem Land, die meist aus Kalifornien anreisen um mal eben bei einer Runde Poker oder Roulette und Automaten spielen ihr Glück zu versuchen. oder eben aus der ganzen Welt die Touristenströme nie einbrachen, sondern Jahr für Jahr erfahrungsgemäß anwuchsen. Nun ist alles anders und wenn der Lockdown weiterhin anhält, steht die Stadt tatsächlich vor dem Ruin und dem Aus. Denn besonders Vegas ist durch die extremem Menschenansammlungen auch prädestiniert dafür, das Virus besser denn je ausbreiten zu lassen. Mit der Schließung der Geschäfte und Unternehmen in Nevada wurde aus der einstigen Millionen-Metropole, die vor Verrücktheit und Turbulenz kaum zu überbieten war, ist Las Vegas zur Geisterstadt geworden. Die Hotels haben ihre Eingänge und Fenster verrammelt und verriegelt und der Strip gleicht einer Geisterbahn ohne Insassen und Mitwirkende.


Dieser Artikel wurde am Freitag den 05.06.2020 11:16 erstellt und ist relavant zu Coronavirus, USA, Las Vegas, Geisterstadt.